Oberflächenanalytik
Was wird untersucht?
Im Fokus der Oberflächenanalytik steht die Untersuchung der Oberflächenchemie und -morphologie. Für eine zielgerichtete Analyse ist die Anamnese der Frage-/Problemstellung ein wichtiger Schritt, um die Auswahl geeigneter Verfahren und Methoden effizient zu gestalten.
Wird beispielsweise eine Fremdkontamination an der Oberfläche als Ursache für die Bildung von Flecken oder Farbveränderungen eines Bauteils vermutet, eignet sich die Time-of-Flight Secondary Ion Mass Spectrometry (TOF-SIMS) als Verfahren.
Soll hingegen die Oberflächenstruktur untersucht werden, etwa zur Bestimmung von Porengrößen nach dem Beizen, kommt die Rasterelektronenmikroskopie (REM) zum Einsatz.
Für Fragestellungen, bei denen ein Tiefenprofil von der Oberfläche bis ins Volumen erforderlich ist (beispielsweise in der Halbleiterforschung) werden Verfahren wie die Röntgenphotoelektronenspektroskopie (XPS), die Glimmentladungsspektroskopie (GDOES) oder auch die Time-of-Flight Secondary Ion Mass Spectrometry (TOF-SIMS) eingesetzt.
- Chemische Oberflächenanalyse
- Kontaminations- und Rückstandsanalysen
- Schadensanalysen
- Schichtdicken- und Tiefenprofilanalysen
- Topographische Untersuchungen
- Mikroskopische Analysen
Wie funktioniert es?
- TOF-SIMS – Time-of-Flight mass spectrometry
- IR – Infrarotspektroskopie
- XPS – Röntgenphotoelektronenspektroskopie
- REM – Rasterelektronenmikroskopie
- EDX – Energiedispersive Röntgenspektroskopie
- AFM – Rasterkraftmikroskopie
- Lichtmikroskopie
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