Anwendungsbeispiel

Querschliffe: Ein Blick unter die Oberfläche

Wie Schichtaufbauten, Defekte und Schadensursachen sichtbar werden

Ein Querschliff ist ein im Kontext einer analytischen Untersuchung speziell angefertigter Querschnitt durch ein Werkstück oder Material. Dieser ermöglicht die Untersuchung von Schichtaufbauten im Bezug auf die Qualität, sowie zu Identifikation von Defekten oder Schadensursachen.

Kaum ein Produkt aus dem Alltag besteht aus einem einzigen Material oder einer einzigen Schicht. Smartphones bestehen aus zahlreichen Schichten wie einer Antikratzbeschichtung, dem Glas, dem Display, der Elektronik, Klebstoffen und verschieden Trägermaterialien. Fahrzeugkarosserien vereinen mehrere Lackschichten, Korrosionsschutz, Grundierung und verschiedenste Werkstoffverbunden. Selbst herkömmliche Verpackungen – oft als simples Produkt wahrgenommen – setzen such aus mehreren funktionalen Schichten zusammen.

Querschliffe ermöglichen es die Komplexität solcher Systeme darzustellen. Die Analyse ermöglicht Aussagen über Schichtdicken, Haftung zwischen einzelnen Lagen, Materialfehler, Verunreinigungen oder Schadensmechanismen. Folglich zählt die Querschliffsuntersuchung zum Standard der Material-, Fehler- und Schadensanalytik.

Wie Schichtaufbauten, Defekte und Schadensursachen sichtbar werden

Ein Querschliff ist ein im Kontext einer analytischen Untersuchung speziell angefertigter Querschnitt durch ein Werkstück oder Material. Dieser ermöglicht die Untersuchung von Schichtaufbauten im Bezug auf die Quantität und Qualität, sowie zu Lokalisierung und Identifikation von Defekten oder Schadensursachen.

Kaum ein Produkt aus dem Alltag besteht aus einem einzigen Material oder einer einzigen Schicht. Smartphones bestehen aus zahlreichen Schichten wie einer Antikratzbeschichtung, dem Glas, dem Display, der Elektronik, Klebstoffen und verschieden Trägermaterialien. Fahrzeugkarosserien vereinen mehrere Lackschichten, Korrosionsschutz, Grundierung und verschiedenste Werkstoffverbunden. Selbst herkömmliche Verpackungen – oft als simples Produkt wahrgenommen – setzen sich aus mehreren funktionalen Schichten zusammen.

Querschliffe ermöglichen es die Komplexität solcher Systeme darzustellen. Die Analyse ermöglicht Aussagen über Schichtdicken, Haftung zwischen einzelnen Lagen, Materialfehler, Verunreinigungen oder Schadensmechanismen. Folglich zählt die Querschliffsuntersuchung zum Standard der Material-, Fehler- und Schadensanalytik.

Was wird untersucht?

Querschliffe dienen in erster Linie der Untersuchung von Gefügestrukturen und Schichtsystemen. Die Untersuchung mittels dieser ermöglicht die Bewertung von Schichtdicken, Grenzflächen und Übergängen, sowie der allgemeinen Qualität.

Darüber hinaus sind Querschliffe ein wichtiges Werkzeug der Material-, Fehler- und Schadensanalytik. Defekte wie Einschlüsse, Stippen, Poren, Risse oder Delaminationen können lokalisiert, bewertet und hinsichtlich ihrer Ursache untersucht werden.

Neben der mikroskopischen Begutachtung werden Querschliffe häufig für materialanalytische Untersuchungen verwendet. So können beispielsweise chemische Zusammensetzungen, Verunreinigungen oder Schadensmechanismen mittels Verfahren wie REM/EDX, FTIR oder TOF-SIMS analysiert werden.

Was passiert mit Ihrer Probe?

Für die Anfertigung von Querschliffen werden repräsentative Bereiche eines Werkstücks entnommen. Diese Segmente werden anschließend eingebettet, geschliffen und poliert. Abhängig von Werkstoff und Fragestellung wird das geeignete Einbettverfahren (Kalt- oder Warmeinbettung) ausgewählt.

Nach der Präparation können die Querschliffe mikroskopisch untersucht oder für weiterführende chemische und materialanalytische Verfahren verwendet werden.

Bei weiteren Fragen zum Thema Querschliffe kontaktieren Sie uns direkt oder über unser Kontaktformular.